Willkommen bei der Frankfurt Foundation Quality of Medicines

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Arzneimittel leisten tagtäglich einen entscheidenden Beitrag, um Erkrankungen – vor allem auch schwerwiegende – zu heilen bzw. Beschwerden zu lindern, die Lebenserwartung von Patienten zu verlängern und deren Lebensqualität zu verbessern. Neben hohen Erwartungen an die Wirksamkeit und Sicherheit der Medikamente kommt vor allem auch der Qualität der Arzneimittel ein hoher Stellenwert im Hinblick auf die Patientenversorgung zu.

Die Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) engagiert sich für die Förderung von Forschungsaktivitäten, die dazu beitragen, die Qualität von Arzneimitteln in Deutschland optimal zu sichern und ggf. weiter zu verbessern, auch wenn die Herstellung außerhalb des Landes erfolgt. Zentrales Anliegen ist dabei die Erforschung neuer Verfahren sowie die Implementierung innovativer Technologien und Standardisierungsansätze inklusive der kritischen Bewertung von Qualitätssicherungskonzepten.

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Aktuelle Informationen

10. März 2026 · Aktuelles und Nachrichten

DPhG-Preis zur Förderung der Arzneimittelqualität 2026 ausgeschrieben

Gemeinsam mit der Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) verleiht die DPhG den Preis zur Förderung der Arzneimittelqualität für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Optimierung und Sicherung der Qualität von Arzneimitteln. Mit dem Preis sollen grundlegende Untersuchungen zur Qualität von Arzneimitteln am Markt ebenso gewürdigt werden wie innovative Konzepte zu deren Verbesserung.

Über die Preisvergabe entscheiden der DPhG-Präsident und der Vorstandsvorsitzende der FFQM basierend auf einer Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000,- € verbunden und wird anlässlich der Jahrestagung der DPhG 2026 in Regensburg verliehen.

Bewerbungen können bis zum 15. Juli 2026 elektronisch entweder bei der DPhG-Geschäftsstelle (info@dphg.de) oder der Frankfurt Foundation Quality of Medicines (info@frankfurt-foundation.org) eingereicht werden.

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6. Februar 2026 · Förderprojekte

Quality requirements for nanomedicines: Filling the gaps – das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen

Wir gratulieren Dr. Ines Nikolic zur erfolgreichen Bearbeitung des Projekts „Quality requirements for nanomedicines: Filling the gaps“, das von der Frankfurt Foundation Quality of Medicines gefördert wurde. Die Arbeit hat sie als Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Gerrit Borchard, Universität Genf, durchgeführt.

Am Anfang stand eine umfassende Literaturrecherche, die zur Veröffentlichung eines Übersichtsartikels in der ZeitschriftArchives of Pharmacy führte. Diese Arbeit bewertet kritisch den Stand der Forschung, identifiziert zentrale Wissenslücken und definiert die experimentelle Strategie sowie die übergeordneten Forschungsfragen des Projektes.

Durch eine praxisorientierte Auswahl geeigneter Charakterisierungsmethoden wurde die Kombination aus dynamischer Lichtstreuung (DLS) und kryogener Transmissionselektronenmikroskopie (Kryo-TEM) als robustes Kernverfahren zur Größenbestimmung von Nanopartikeln identifiziert.

Darauf aufbauend wurde eine internationale Laborvergleichsstudie mit fünf Institutionen und sechs Messgeräten durchgeführt, aus der konkrete Best-Practice-Empfehlungen zur Nanopartikelgrößenbestimmung resultierten und deren zentrale Bedeutung für Qualitäts- und Zulassungsbewertungen in der Nanomedizin belegte. Die Ergebnisse wurden im International Journal of Pharmaceutics veröffentlicht.

Zur biorelevanten Charakterisierung von Nanomedicines legte Nikolic den Schwerpunkt auf Nanopartikel-Biomolekül-Wechselwirkungen (Proteine, Humanserum) sowie auf die Entwicklung angepasster Toxizitätstests für Nanomedikamente. Dabei wurden zwei Standardarbeitsanweisungen (Laktatdehydrogenase-Freisetzungstest und Propidiumiodid-basierter Test) etabliert. Diese Arbeiten wurden in Drug Delivery and Translational Research publiziert.

Alle a priori festgelegten Projektziele wurden somit erfolgreich erreicht und führten zu einem umfassenden physikalisch-chemischen und biologischen Datensatz für ausgewählte Nanopartikelsysteme. 

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22. Dezember 2025 · Aktuelles und Nachrichten

Einblick – Interview mit Henning Blume

Screenshot

Im Magazin „Einblick“ (Nr. 61, Dezember 2025) der Goethe-Universität ist ein Interview mit dem Alumni Professor Henning Blume, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Frankfurt Foundation Quality of Medicines, erschienen. Das gesamte Interview ist abrufbar unter https://aktuelles.uni-frankfurt.de/einblick/im-gespraech-mit-prof-henning-blume-pharmakologe-unternehmer-und-stifter/

Hier geht es zur gesamten Ausgabe Einblick Nr. 61, Dezember 2025 auf LinkedIn:

https://www.linkedin.com/feed/?highlightedUpdateType=SHARED_BY_YOUR_

 

 

Stefan S. Sämmer / JGU
Foto: Stefan S. Sämmer / JGU

30. November 2025 · Preise und Ehrungen

Wir gratulieren Dr. Cristian Prieto-Garcia

Die Rhein-Main-Universitäten (RMU) haben in diesem Jahr erstmals Preise für herausragende Wissenschaftler der beteiligten Hochschulen (Goethe-Universität Frankfurt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Technische Universität Darmstadt) vergeben.

Mit dem von der Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) initiierten RMU Award for Pharmaceutical Research and Innovative Medical Therapies wurde Dr. Cristian Prieto-Garcia vom Institut für Biochemie II an der Goethe-Universität Frankfurt ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Festaktes in den Räumlichkeiten der ehrwürdigen „Alten Mensa“ der Mainzer Universität statt. Bei dieser Veranstaltung wurde außerdem Prof. Dr. Christian Wiese, Inhaber der Martin-Buber-Professur an der Goethe-Universität, Frankfurt, mit dem Sibylle Kalkhof-Rose RMU-Preis für Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet.

Prof. Dr. Enrico Schleiff betonte als amtierender RMU-Sprecher und Präsident der Goethe-Universität, dass durch diese Preisverleihungen ein weiterer wichtiger Schritt im Zusammenwachsen des Universitätsverbundes gegangen werde. Er hoffe, dass daraus nun eine gute Tradition entstehe und in Zukunft auch Preise für die anderen RMU-Profilbereiche hinzukämen.

In seiner Laudatio für den Preisträger Dr. Prieto-Garcia hob Prof. Dr. Felix Hausch hervor: „Hier wird nicht nur ein exzellenter Wissenschaftler ausgezeichnet, sondern auch ein visionärer Denker. Seine Entdeckungen haben das Potenzial, therapeutische Ansätze in der Krebsbehandlung und darüber hinaus zu revolutionieren, und seine Erfolgsbilanz zeigt, dass er mutige Konzepte in greifbare Fortschritte umsetzen kann.“ Prieto-Garcia hat sich auf Proteostase und RNA-Prozessierung bei Krankheiten wie Krebs spezialisiert.

Bei der Preisübergabe stellte Prof. Dr. Henning Blume für die Stifter heraus, dass es ihnen darum ginge, vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlern die verdiente Anerkennung und Sichtbarkeit zukommen zu lassen. Dr. Prieto-Garcia sei hierfür beispielhaft und angesichts seiner zukunftsweisenden Forschung ein würdiger erster Preisträger.

 

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Foto: Markus Schwerer

1. Oktober 2025 · Preise und Ehrungen

PD Dr. Christian Steuer erhält DPhG-Preis zur Förderung der Arzneimittelqualität 2025

Im Rahmen der DPhG-Jahrestagung in Freiburg wurde Dr. Christian Steuer mit dem DPhG-Preis zur Förderung der Arzneimittelqualität 2025 ausgezeichnet. Die Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) als Initiator und Sponsor des Preises gratuliert Herrn Dr. Steuer und seinem Team für diese Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Forschungsprojekte in der Standardisierung und Authentifizierung komplexer pflanzlicher Produkte. Ausgezeichnet wurde die Arbeit zur Untersuchung von ätherischen Ölen „Exploring new dimensions: Single and multi-block analysis of essential oils using DBDI-MS and FT-IR for enhanced authenticity control“. Diese Publikation stellt einen wichtigen und innovativen Beitrag zur Produktsicherheit von Phytopharmaka dar.

Der Preisträger ist Privatdozent am Department of Chemistry and Applied Biosciences und Leiter der Forschungsgruppe für Pharmazeutische Analytik an der ETH Zürich.

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26. September 2025 · Förderprojekte

BOTCAT: Biomarker zur Steuerung einer gezielten oralen Krebstherapie

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Krebstherapie mit der Einführung gezielter oraler Kinase-Inhibitoren einen Paradigmenwechsel erfahren. Allerdings zeigen diese häufig Off-Target-Effekte, also therapiebegrenzende Nebenwirkungen, die ein Absetzen der Behandlung erforderlich machen. Dies wird auch bei der Behandlung von Nierenzellkarzinomen (RCC) mit den oralen Tyrosinkinase Inhibitoren (TKIs) Axitinib und Cabozantinib beobachtet.

Die Arbeitsgruppe für Klinische Pharmazie und Pharmakotherapie, Abteilung Pharmazie, LMU München, unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Scherf-Clavel ist Teil eines interdisziplinären Teams der ON-TARGET-Studie. Diese ist eine multizentrische, nicht-interventionelle Untersuchung zum therapeutischen Drug Monitoring (TDM) bei Patienten mit Nierenzellkarzinom, die mit Axitinib oder Cabozantinib behandelt werden. Das übergeordnete Studienziel ist die Verbesserung der therapeutischen Qualität, insbesondere der Wirksamkeit und Verträglichkeit der beiden Kinase Inhibitoren durch einen Closed-Loop-TDM-Ansatz.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung prädiktiver Biomarker als Indikatoren für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), die durch gezielte Dosisanpassungen möglicherweise vermieden werden könnten.

Im Rahmen des Projektes führt die AG um Scherf-Clavel die Pilotstudie „Biomarker zur Steuerung einer gezielten oralen Krebstherapie (BOTCAT)“ durch, die von der Frankfurt Foundation Quality of Medicines gefördert wird. BOTCAT konzentriert sich zunächst auf die proteomische Analyse ausgewählter Patientenproben, die zeitlich mit dem Auftreten von UAW in Verbindung stehen. Damit soll eine Datenbasis geschaffen und Hypothesen für weitere Analysen generiert werden.

Die interdisziplinäre Forschungsstrategie zielt darauf ab, robuste, prädiktive Biomarker zu identifizieren, um eine personalisierte Behandlung mit Axitinib und Cabozantinib für Patienten mit Nierenzellkarzinom zu ermöglichen.

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