Willkommen bei der Frankfurt Foundation Quality of Medicines

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Arzneimittel leisten tagtäglich einen entscheidenden Beitrag, um Erkrankungen – vor allem auch schwerwiegende – zu heilen bzw. Beschwerden zu lindern, die Lebenserwartung von Patienten zu verlängern und deren Lebensqualität zu verbessern. Neben hohen Erwartungen an die Wirksamkeit und Sicherheit der Medikamente kommt vor allem auch der Qualität der Arzneimittel ein hoher Stellenwert im Hinblick auf die Patientenversorgung zu.

Die Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) engagiert sich für die Förderung von Forschungsaktivitäten, die dazu beitragen, die Qualität von Arzneimitteln in Deutschland optimal zu sichern und ggf. weiter zu verbessern, auch wenn die Herstellung außerhalb des Landes erfolgt. Zentrales Anliegen ist dabei die Erforschung neuer Verfahren sowie die Implementierung innovativer Technologien und Standardisierungsansätze inklusive der kritischen Bewertung von Qualitätssicherungskonzepten.

Laden Sie hier den FFQM-Flyer herunter! (PDF-Datei, ca. 200kB)

Aktuelle Informationen

21. Juni 2024 · Förderprojekte

Projektförderung zur Entwicklung einer Methode zur Qualitätssicherung von Proteinarzneimitteln mittels ungerichtetem Protein-Profiling

Auch bei diesem von der FFQM geförderten Projekt spielt die Erkennung und Detektion unbekannter und/oder unerwarteter Verunreinigungen – in diesem Fall bei Proteinarzneimitteln – eine zentrale Rolle. Ziel des Projektes ist es, Methoden zu entwickeln, durch die mittels ungerichtetem Protein-Profiling die Identität der im Arzneimittel enthaltenen Proteinarzneistoffe sowie deren eventuelle Schädigungen, Verunreinigungen und/oder Verfälschungen gleichzeitig bestimmt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Miterfassung von unbekannten und unerwarteten Verunreinigungen, die durch herkömmliche meist gerichtete Methoden der Qualitätskontrolle nicht oder nur unzureichend berücksichtigt werden.

Das Projekt wird von Frau Professor Monika Pischetsrieder, Universität Erlangen-Nürnberg, Department Chemie und Pharmazie, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie betreut, deren Arbeitsgruppe bereits bei entsprechenden lebensmittelanalytischen Fragestellungen umfangreiche Expertise erworben hat und derzeit daran forscht, inwieweit geeignete Methoden auf den Bereich der Proteinarzneimittel zu übertragen respektive zu adaptieren sind.

Diesem Forschungsvorhaben kommt eine große Praxisrelevanz zu, da mit Hilfe der Detektion und Identifizierung von solchen Verunreinigungen die Qualitätskontrolle bei entsprechenden Proteinarzneimitteln optimiert werden sollte.

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25. April 2024 · Förderprojekte

Nachfolgepublikation zum FFQM Förderprojekt „Detektion unerwarteter Verunreinigungen in Fertigarzneimitteln“

Die Arbeitsgruppe von Prof. Oliver Scherf-Clavel, Ludwigs-Maximilian-Universität München, hat eine weitere Untersuchung zu Verunreinigungen von Lorsatan Tabletten veröffentlicht. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Journal of Pharmaceutical and Biomedical Analysis publiziert: Backer et al „Targeted and untargeted screening for impurities in losartan tablets marketed in Germany by means of liquid chromatography/high resolution mass spectrometry”, https://doi.org/10.1016/j.jpba.2024.116160.

In der vorliegenden Studie wurde der von Backer et al. beschriebene LC-MS/HRMS-Ansatz zur Analyse von bekannten und unbekannten Losartan Kalium Verunreinigungen (https://doi.org/10.1016/j.jpba.2023.115955) auf ein noch komplexeres System in einem größeren Screening-Kontext angewandt. In die vorliegende Untersuchung wurden 35 Losartan-Präparate und Kombinationspräparate einbezogen, die in den Jahren 2018 und 2022 in deutschen Apotheken gekauft wurden. Die Filmtabletten wurden mit Hilfe von vier LC-MS/HRMS-Methodenvarianten analysiert. Es wurden Unterschiede in den Verunreinigungsprofilen von Arzneimitteln aus den Jahren 2018 und 2022 festgestellt.

Diese Studie zeigt, dass breit angelegte Screening-Ansätze wie dieser für die Analyse von Arzneimitteln anwendbar sind und zu einer wichtigen Verbesserung der Qualitätssicherung von Arzneimitteln beitragen können.

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17. April 2024 · Preise und Ehrungen

Pearls of Bioeqivalence Award 2024 für Prof. James Polli

Wir gratulieren Professor James E. Polli, Department of Pharmaceutical Sciences, University of Maryland, School of Pharmacy, der diesjähriger Preisträger des Pearls of Bioequivalence Award ist. Der Preis wird gemeinsam von der Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) und der European Federation for Pharmaceutical Sciences (EUFEPS) vergeben. Ausgezeichnet wurde die Publikation von Prof. Polli: “Lack of an Effect of Polysorbate 80 on Intestinal Drug Permeability“, Pharmaceutical Research (2022) 39:1881–1890 https://doi.org/10.1007/s11095-022-03312-z

Der Preis für 2024 wurde im Rahmen der Global Bioequivalence Harmonization Initiative (GBHI) Konferenz am 16. April in Rockville/MD durch den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Professor Henning Blume verliehen.

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11. April 2024 · Aktuelles und Nachrichten

“Medicinal products with pH-dependent solubility—A problem for BA/BE assessment?” FFQM sponsort Open Access für die Publikation

Wir freuen uns, dass nach dem Conference Report zum EUFEPS Open Forum zur ICH M13A Draft Guideline (https://doi.org/10.1016/j.ejps.2024.106741) nun auch ein Kommentar zu dem Leitlinien-Entwurf „Medicinal products with pH-dependent solubility – A problem for BA/BE assessment? im European Journal of Pharmaceutical Sciences veröffentlicht wurde. Um allen an einer Optimierung der Arzneimittelqualität interessierten Wissenschaftlern den freien Zugang zu dem Artikel zu ermöglichen, hat die FFQM den Open Access gespondort.

Wir freuen uns, dass nach dem Conference Report zum EUFEPS Open Forum zur ICH M13A Draft Guideline (https://doi.org/10.1016/j.ejps.2024.106741) nun auch ein Kommentar zu dem Leitlinien-Entwurf „Medicinal products with pH-dependent solubility – A problem for BA/BE assessment? im European Journal of Pharmaceutical Sciences veröffentlicht wurde. Um allen an einer Optimierung der Arzneimittelqualität interessierten Wissenschaftlern den freien Zugang zu dem Artikel zu ermöglichen, hat die FFQM den Open Access gespondort.

Die Publikation kann abgerufen werden unter:

https://doi.org/10.1016/j.ejps.2024.106756

17. März 2024 · Preise und Ehrungen

Hans-Günter-Schäfer-Wissenschaftspreis 2024 verliehen

„Ich hoffe, Sie verstehen diese Auszeichnung als Motivation für zukünftige Forschung als Wissenschaftler“. Mit diesen Worten gratuliert der Vorsitzende der Frankfurt Foundation der diesjährigen Preisträgerin des Hans-Günter-Schäfer-Wissenschaftspreises Frau Yomna Nassar (Freie Universität Berlin). Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Frankfurt Foundation Quality of Medicines (FFQM) gestiftet.

Die Übergabe des Preises fand am 15. März anlässlich des PKPD-Expertentreffens in Isny statt, das von der Arbeitsgemeinschaft für angewandte Humanpharmakologie (AGAH) veranstaltet wird. Der Pastpräsident der AGAH, Dr. Andreas Kovar, und der Chairman des diesjährigen Treffens, Dr. Alexander Staab, überreichen Yomna Nassar nach ihrer Präsentation der ausgezeichneten Publikation den Preis.

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10. März 2024 · Aktuelles und Nachrichten

Open Forum on ICH draft Bioequivalence Guideline: Konferenz Report veröffentlicht

Der Konferenzbericht des EUFEPS Open Forum zum ICH-Leitlinienentwurf M13A (Bioäquivalenz) wurde kürzlich veröffentlicht. Die Frankfurt Foundation hat die Open-Access-Veröffentlichung finanziert. Das Papier kann über heruntergeladen werden:

https://doi.org/10.1016/j.ejps.2024.106741
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